Halb drinnen - halb draußen - Lampionfest am 21. Juli

Eigentlich ist es fast schon Tradition – das wechselhafte Wetter beim Lampionfest der Freiwilligen Feuerwehr von Ober- und Niederhummel. Hatte der Wettergott beim 25- jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr noch ein Einsehen gehabt, so war heuer wieder das schon fast übliche Szenario angesagt. Wie üblich machten sporadische Regenschauer ein Feiern im Freien unsicher und man bereitete die Veranstaltung zunächst im Gerätehaus vor.

Da sich aber am Abend das Wetter etwas positiver entwickelte, entschlossen sich viele der ersten Gäste erst einmal zu einem Sitzplatz im Freien vor dem Gerätehaus.

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Mutige saßen draußen, bis es wieder zu nass oder zu kalt wurde

 

Andere Besucher waren da nicht so sicher, darum fand die Veranstaltung, wie schon so oft, halb im Gerätehaus und halb im Freien statt.

 

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Die eher Vorsichtigen suchten das sicher Trockene im Gerätehaus

 

Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch, denn viele Hummlerinnen und Hummler , aber auch auswärtige Gäste, waren gekommen um ihre Verbundenheit mit der Feuerwehr zu zeigen und ein paar frohe Sunden zu verbringen.

Das freute auch den Vorsitzenden der Wehr Martin Wildgruber, der nach der Begrüßung der Gäste, unter ihnen zweiter Bürgermeister und Feuerwehrkommandant Walter Schmidt aus Langenbach sowie Gemeinderat Martin Hartinger, eine Bitte äußerte. Bei einem Einsatz in Gaden, in dem der Antrieb der Vorbaupumpe am Fahrzeug OH 49/1, eigentlich nur als Muggl bekannt und Lieblingsfahrzeug der Hummler, durch Dauerbetrieb schweren Schaden genommen hatte, kamen auf den Verein Reparaturkosten in einer mittleren vierstelligen Summe zu. Da solche Reparaturen nach der Anschaffung eines neuen Fahrzeuges nun voll vom Verein übernommen werden müssen, weil eine Stilllegung des bewährten Unimogs niemand übers Herz brachte, bat Wildgruber um Spenden aus der Bevölkerung.

Unterhaltung für jung und alt waren natürlich wieder die Fahrten mit den Feuerwehrautos. Nicht nur Kinder waren an der faszinierenden Technik interessiert, denn das Durchschnittsalter der Fahrgäste nahm mit fortgeschrittener Stunde deutlich zu.

Das inoffizielle Ende der Veranstaltung fand dann wie gewohnt im Zelt vor dem Florianstüberl statt. Hier war die Bar untergebracht, wo bis in den frühen Morgen reger Betrieb herrschte.

 

FPK 2018

 

Der Ehrenkommandant als Braumeister

 

Am 1. Juni dieses Jahres konnte der Ehrenkommandant der FFW Ober- und Niederhummel Georg Köppl sein 70. Lebensjahr vollenden. Natürlich hatten auch seine Kameraden diesen Ehrentag nicht vergessen und schenkten dem Jubilar, der immer noch gerne unterwegs ist, zu seinem „Runden“ einen Ausflug in den Chiemgau. Und damit der „Girgl“ nicht allein reisen musste, begleiteten kürzlich 15 Kameraden den langjährigen Hummler Feuerwehrchef in die schöne Region. Mit dem Mehrzweckfahrzeug und einem Kleinbus ging’s zunächst nach Truchtlaching, einem Ortsteil der Gemeinde Seeon. Dort besuchte man die Camba Biererlebniswelt, eine innovative Kleinbrauerei direkt an der Alz gelegen. Nach einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück erfuhr man dort Interessantes und Wissenswertes über das Bierbrauen und der Jubilar machte auch als Hilfsbraumeister eine recht gute Figur.

 

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Auch als Hilfsbraumeister macht unser Ehrenkommandant eine gute Figur

 

Nach dem Mittagessen ging die Fahrt weiter nach Prien am Chiemsee wo man mit der MS Josef in See stach um die Fraueninsel zu erkunden. Den Aufenthalt in Frauenwörth, wie die Insel nach dem dort im Jahr 782 gegründeten Kloster der Benediktinerinnen auch genannt wird, nutzten die meisten der Reiseteilnehmer zu einer Einkehr in einer der zahlreichen Gaststätten. Sehenswert wäre aber auch die Klosterkirche Maria Opferung und der Lindenhain gewesen, in dem mit der Tassilo- und der Marienlinde zwei vermutlich über 1000 Jahre alte Naturdenkmäler stehen.

 

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Gruppenbild mit Dame:

Auf der Fraueninsel im Chiemsee gesellte sich auch kurzzeitig Susanne Wildgruber, die Ehefrau vom Hummler Vorsitzenden Martin Wildgruber, mit den Söhnen Benedikt und Simon zu den Ausflüglern.

 

Nach der Rückkehr ans Festland startete die letzte Etappe der Reise, eine kurze Fahrt nach Söllhuben wo man im Biergarten des bekannten Wirtshauses zur Post „beim Hirzinger“ unter blühenden Kastanienbäumen den schönen Abend genießen konnte.

Ein nicht geplanter Programmpunkt folgte dann aber noch bei der Heimfahrt. Nachdem das Navigationsgerät die Route beharrlich über Österreich führen wollte und deswegen nach konventioneller Art navigiert wurde, erlebten die Ausflügler noch eine spektakuläre nächtliche Stadtrundfahrt durch Rosenheim. Das hielt einige Teilnehmer, unter ihnen natürlich auch der Ehrenkommandant, aber nicht davon ab, nach der Rückkehr im Hummler Gerätehaus den gelungenen Tag mit einer letzten Halbe „Chiemseer“ passend ausklingen zu lassen.

 

 

 

 

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33. Florianstag der Landkreisfeuerwehren in Freising

Eine beeindruckende, wenn auch von der Bevölkerung leider viel zu wenig beachtete Veranstaltung, findet seit 1986 alljährlich am ersten Sonntag im Mai in Freising statt. Abordnungen von über 50 Feuerwehren unseres Landkreises ziehen unter musikalischer Begleitung hinauf auf den Domberg, um den Namenstag ihres Schutzpatrons, des Hl. Florian, zu feiern. In einem Festgottesdienst wollen wir Floriansjünger für ein weitgehend unfallfrei verlaufenes Einsatzjahr danken und Gottes Segen für die zukünftigen Aufgaben erbitten.

Die Aufstellung zum Kirchenzug, der heuer im Gegensatz zu den vergangenen Jahren bei Bilderbuchwetter stattfinden konnte, fand diesmal in der Heiliggeistgasse statt. Angeführt von der Freisinger Stadtkapelle und unter Begleitung zahlreicher politischer Würdenträger, unter Ihnen Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Landrat Josef Hauner, MdL Benno Zierer und Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher marschierten die Mitglieder von Kreisbrandkommando und Kreisbrandinspektion die kurze Stecke zum Freisinger Mariendom. Auch einige Landkreisbürgermeister, darunter auch unser Gemeindeoberhaupt Susanne Hoyer, waren der Einladung zum Florianstag gefolgt. Ihnen folgten rund 500 Feuerwehrfrauen- und Männer aus den meisten Landkreisfeuerwehren mit ihren Fahnen und Standarten, begleitet vom Spielmannszug der Feuerwehr Freising als zweite Musikkapelle. Natürlich war auch in diesem Jahr eine Abordnung unserer Freiwilligen Feuerwehr Ober- und Niederhummel mit dabei.

 

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                                                  Weltliche Prominenz und Feuerwehrführung an der Spitze des Zuges, 

                         

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                                                 gefolgt von circa 50 Fahnenabordnungen mit rund 500 Teilnehmern

 

Die Begrüßung im fast voll besetzten Mariendom übernahm Kreisbrandrat Manfred Danner, den Festgottesdienst zelebrierte Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger.

Für eine schwungvolle musikalische Umrahmung sorgte die „Schwesternband“ der Armen Schulschwestern von unserer lieben Frau unter Leitung von Sr. Annemarie Bernhard.

In den Mittelpunkt seiner Festansprache stellte Bischof Haßlberger, angelehnt an die Texte des Sonntagsevangeliums nach Johannes, die Liebe Gottes zu den Menschen und untereinander. Er wünschte sich, dass die Liebe Gottes weiterwirkt in der Welt und stellte klar, dass mit „Liebe“ auch Toleranz und Respekt gemeint seien. „Auch die Würde des Menschen hat damit zu tun“ so Haßlberger weiter.

 

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                                                         Fast voll in "dunkelblauer" Hand war der Freisinger Mariendom         

 

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Rund 50 Fahnen und Standarten schmückten die Apsis

 

An uns anwesende Feuerwehrfrauen- und Männer gerichtet erklärte der Bischof, dass auch der Feuerwehrdienst bestens zur Liebe passe. Der Dienst sei vielfältig, anspruchsvoll und wertvoll für die Gesellschaft. Darum sei die Kirche auch der richtige Ort um dafür herzlich „Vergelt’s Gott“ zu sagen. Er wünsche, dass Gott seine schützende Hand über alle Floriansjünger halte, sowohl im Dienst als auch im persönlichen Leben.

 

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                                              Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger zelebrierte den Festgottesdienst   

 

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                                                Ein "einsamer" Festzug durch Freising am Ende der Veranstaltung

 

Nach dem Gottesdienst fand zum Ausklang der Veranstaltung wie immer ein großer Festzug durch die Freisinger Innenstadt statt. Und, leider auch wie immer, vor fast leerer Kulisse. Es wäre schön, wenn die großartige Leistung der rund 3600 aktiven Feuerwehrdienstleistenden im Landkreis nicht nur bei spektakulären Blaulichteinsätzen Aufmerksamkeit in der Bevölkerung finden würde .

 

 

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8. Musikanten-Hoagart im Wirtshaus am Dorfbrunnen

 

Am Samstag, den 18. November, fand zum achtenmal unser mittlerweile schon traditioneller Musikanten-Hoagart im "Wirtshaus am Dorfbrunnen" in Niederhummel statt. Was so ein "Hoagart" eigentlich ist, wo er herkommt und wie es heuer gewesen ist, entnehmen Sie bitte dem angefügten Zeitungsbericht aus der "Moosburger Zeitung"

 

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                         Musikant Martin Kraft bei der konzentrierten "Arbeit" an der "Ziach" (Foto © R. Lex)

 

Herzlichen Dank an den Autor Raimund Lex, der viele unserer Veranstaltungen als bewährter Fotograf und erfahrener Berichterstatter begleitet und uns freundlicherweise auch diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat. 

 

 

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25. Lampionfest bei Bilderbuchwetter

 

Immer kurz vor den Sommerferien lädt die Freiwillige Feuerwehr von Ober- und Niederhummel zum Lampionfest, das je nach Witterung am oder im Gerätehaus stattfindet. Zum heurigen 25. Jubiläum der Veranstaltung, die im Jahr 1993 aus dem bis dahin stattfindenden Grillfest hervorgegangen war, konnte Vorsitzender Martin Wildgruber wieder zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste in Niederhummel willkommen heißen. Besonders erwähnte er dabei natürlich Bürgermeisterin Susanne Hoyer, Gemeinderat Martin Hartinger, den Gadener "Feuerwehrchef" Christian Schröcker und natürlich Ehrenkommandant Georg Köppl. Eine nachträgliche Gratulation gab es für zweiten Bürgermeister Walter Schmidt, der vor kurzem, ermöglicht durch eine kürzliche Änderung des Feuerwehrgesetzes, für weitere zwei Jahre als Kommandant der Langenbacher Nachbarfeuerwehr gewählt worden war.

Auch der Wettergott hatte es heuer endlich wieder einmal gut gemeint und so konnten die Gäste, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, die laue Sommernacht auf dem Vorplatz des Feuerwehrhauses uneingeschränkt genießen. Und für das leibliche Wohl wurde vom bewährten „Serviceteam“ mit Grillspezialitäten und gepflegten Getränken wieder bestens gesorgt. Damit auch die Keinen und Kleinsten ihren Spaß hatten, stand eine Hüpfburg in „Feuerwehroptik“ bereit, noch beliebter waren aber natürlich die Fahrten mit den Feuerwehrfahrzeugen, die bis in die einbrechende Dunkelheit nicht nur mit Kindern ständig „ausgebucht“ waren. Wer wollte, konnte den Besuch der Veranstaltung dann wie üblich in der „Zeltbar“ abschließen, wo bis in die Morgenstunden gefeiert wurde.

Für die aktiven Mitglieder wurde es übrigens meist eine kurze Nacht, denn am nächsten Morgen wurde man gegen 6 Uhr zu einer Personensuche in die Isarauen gerufen, die Gott sei Dank glücklich endete. Aber wie lautet eine alte Feuerwehrregel: Feier und Feuer (oder anderer Einsatz) liegen oft nahe beieinander.

 

 

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Auch zum 25. Lampionfest konnte der Vorsitzende der FFW Hummel Martin Wildgruber wieder zahlreiche Gäste begrüßen.

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