Wissenstest 2018

Alle Mitglieder in den Jugendgruppen der Bayerischen Feuerwehren haben einmal im Jahr die Gelegenheit, ihren Ausbildungsstand in einem Wissenstest unter Beweis zu stellen. Dieser Prüfung, die aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht und die 2018 als Schwerpunkt das Thema Fahrzeug- und Gerätekunde beinhaltete, stellten sich jüngst auch 11 Feuerwehranwärter aus Ober-und Niederhummel. Die Aufgaben begannen mit dem der Beantwortung eines Fragebogens, in dem auf bis zu 30 Fragen zum aktuellen Thema die richtige Antwort gefunden werden musste. Im praktischen Teil wurden dann die Kenntnisse über Ausrüstung und Fahrzeugbestückung abgefragt.

Unter Anleitung von Jugendwart Florian Kratzer, der durch Ausbilder Christian Fuß unterstützt wurde, zeigten die Prüflinge eine ansprechende Leistung. Dies freute auch Hummels Kommandant Josef Kratzer, der allen Absolventen zur bestandenen Prüfung gratulieren konnte. Im Einzelnen wurden folgende Stufen erreicht:

Stufe 1 (Bronze): Simon Kratzer, Moritz Wieder und Tobias Wappler

Stufe 3 (Gold): Maximilian Paulus

Stufe 4 (Gold-Blau): Andrea Heigl und Maximilian Kloiber

Stufe 5 (Gold-Grün): Selina Talmon-Gros, Lukas Schmid und Thomas Neumair

Stufe 6 (Gold-Rot): Michael Schamberger und Kevin Talmon-Gros

Überreicht sollen die Abzeichen im Rahmen der Jahresabschlussfeier der Hummler Wehr am 5. Januar werden.

Eine kleine Weihnachtsfeier im Floriansstüberl des Gerätehauses, gedacht als Dankeschön für die Einsatzbereitschaft und das Engagement der Hummler Jugendfeuerwehr in diesem Jahr, schloss sich an.

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11 Mitglieder der Hummler Jugendfeuerwehr absolvierten erfolgreich den Wissenstest 2018. Das freute auch (von links) Ausbilder Christian Fuß, Jugendwart Florian Kratzer und Kommandant Josef Kratzer (ganz rechts).

 

3. Flammenlauf am 09. Juni 2018 in Mauern

Im zweijährigen Rhytmus findet im Landkreis Freising der Flammenlauf der Jugendfeuerwehren statt.

Auch dieses mal war die Hummler Jugendabteilung mit zwei Gruppen vertreten. An insgesamt zehn Stationen mussten die Jugendlichen sowohl ihr feuerwehrtechnisches Fachwissen als auch ihre Geschicklichkeit und Kreativität unter Beweis stellen. So mussten beispielsweise eine Saugleitung und eine 90 Meter lange Schlauchleitung gekuppelt werden oder auch ein "Haus des Nikolaus" mit einer Feuerwehrleine gelegt werden.

Bei der abschließenden Siegerehrung lagen für uns Licht und Schatten sehr nah beieinander. Die Gruppe "Oberhummel I" erreichte als vorletzter den 28. Platz und brachte uns damit die Ehre ein, den nächsten Flammenlauf ausrichten zu dürfen. Während die Kameraden aus Langenbach im Mittelfeld platziert wurden, sorgte die Gruppe "Oberhummel II" für eine Überraschung: 1. Platz! Damit konnte die Feuerwehr Ober- und Niederhummel nach 2014 in Moosburg bereits zum zweiten Mal den Flammenlauf für sich entscheiden.

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Da die Freiwillige Feuerwehr aus Neufahrn eine gewisse Konzentration der Veranstaltungen der Jugendfeuerwehren im Norden des Landkreises festgestellt hatte, haben sich die Neufahrner Verantwortlichen entschlossen, den Flammenlauf 2020 in ihrem Abschnitt auszurichten.

Wir danken unseren Kameraden für die Übernahme dieser eigentlich uns zustehenden Aufgabe und werden uns bei geeigneter Gelegenheit erkenntlich zeigen.

 

 

Modulare Truppausbildung 2017

Bereits zum zweiten mal haben Mitglieder unserer (Jugend-)Feuerwehr an der modularen Truppausbildung (MTA) teilgenommen.

Die MTA ersetzt den Truppmann Lehrgang und macht die Grundausbildung der Feuerwehr effektiver.

Anstatt alle Themen in den Lehrgangsstunden mit mehreren anderen Feuerwehren abzuhandeln, werden grundlegende Dinge - etwa das Ausrollen von Schläuchen - in den einzelnen Ortsgruppen (normalerweise in den Jugendgruppen) durchgenommen.

Des Weiteren ist die Ausbildung nun besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Wehren angepasst. So werden je nach Ausrüstung nur die Bereiche gelehrt, die für die Arbeit im Einsatzdienst notwendig ist.

 

Vier Jugendliche von unserer Feuerwehr haben den knapp 100-stündigen Lehrgang absolviert und sind somit bestens für den aktiven Dienst vorbereitet.

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von links: Kommandant Josef Kratzer, Kevin Talmon-Groß, Martin Neumair, Michael Schamberger und Simon Schranner.

Ausflug der Jugendfeuerwehr zur Berufsfeuerwehr

Am 14. April hieß es für die Hummler Jugenfeuerwehrler: Schutzkleidung am Haken lassen, Ausflug!

Nachdem alle Teilnehmer am Gerätehaus in Niederhummel eingetroffen waren, konnte es pünktlich um 08:00 Uhr losgehen. Mit unserem Mehrzweckfahrzeug und einem Privatauto fuhren wir zur Feuerwache 5 in München-Ramersdorf, wo wir unseren Ansprechpartner Albert Gmach trafen.
Dieser ist Berufsfeuerwehrmann und gleichzeitig stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Haag an der Amper und hatte sich bereit erklärt uns herumzuführen. Da an diesem Tag in der Wache 5 allerdings die Sport-Prüfungen für Bewerber bei der Berufsfeuerwehr stattfanden, fuhren wir gemeinsam zur Feuerwache 9 in München-Neuperlach.
Dort angekommen ging es gleich in das Herzstück: Die Fahrzeughalle. Neben einem "Münchner Halbzug" bestehend aus Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Drehleiter und Rettungswagen liesen sich dort noch allerhand Spezialfahrzeuge finden. Die imposantesten sind dabei natürlich die Hubrettungsbühne mit einem gut 50m langem Arm und der Autokran samt Begleit-LKW. Außergewöhnlich ist auch das Fahrzeug mit fest montiertem Großlüfter, mit dem Tiefgaragen und Tunnelanlagen entraucht werden können.
Im Anschluss erhielten wir einen kurzen Einblick in die zentrale Kleiderkammer, die die Einsatz- und Dienstkleidung für alle Berufsfeuerwehrangehörigen bereitstellt, reinigt und instandhält.
Das nächste Highlight war der Werkstatttrakt: Metallwerkstatt, Elektrowerkstatt und natürlich die Fahrzeugwerkstatt. In der Neuperlacher Wache werden alle Fahrzeuge sowohl von der Berufsfeuerwehr wie auch der Freiwilligen Feuerwehr München instand gehalten. Früher war sogar eine eigene Schmiede vorhanden. Diese wurde allerdings wegen gestiegenem Einsatzaufkommen und reduziertem Personal geschlossen.
Nach einer kurzen Kaffeepause kamen wir dann in den Aufenthalts- und Verwaltungsbereich. Hier liegen auf mehreren Stockwerken Büros, Ruheräume, Fitnessräume, eine Küche und sogar eine Turnhalle direkt nebeneinander.
Mit mitgebrachten Leberkässemmeln machten wir es uns dann auf der Dachterasse gemütlich und genossen den herrlichen Ausblick über München bis hin zu den Alpen.
Vor dem obligatorischen Gruppenfoto vor der Feuerwache übergaben wir noch ein kleines Dankeschöngeschenk.
Albert erhielt eine mit Feuerwehrmotiv verzierte Uhr, die in eine polierte B-Kupplung eingelassen ist. Dieses Unikat, welches von Christian Fuß hergestellt wurde, gefiehl ihm sehr und erhält nach eigener Aussage einen Ehrenplatz auf seinem Schreibtisch.

2018 04 14 Ausflug JF
Nach so vielen feuerwehrtechnischen Eindrücken, sollte natürlich auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen. Deshalb ging es jetzt noch in eine Bowlinganlage, wo so mancher Strike gefeiert werden konnte.
(Dem Organisator war allerdings entgangen, das im nur wenige hundert Meter von der Bowlinganlage entferntem Grünwalder Stadion ein Spiel des TSV 1860 München stattfand. Die Parkplatzsituation war deshalb gelinde gesagt "angespannt".)
Nachdem wir wieder am Hummler Feuerwehrhaus angekommen waren, liesen wir den Tag mit einem kühlen Getränk auf der Terasse des Floriansstüberls ausklingen.